Hohes Spendenaufkommen trotz Krise
17.10.2009, Die Spendenbereitschaft der Deutschen behauptet ihr hohes Niveau auch in der Wirtschaftskrise. Im vergangenen Jahr 2008 ist das Spendenaufkommen sogar um 82 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das ist das Ergebnis der „Bilanz des Helfens“, einer vom Deutschen Spendenrat e.V. bei der GfK Panel Services Deutschland in Auftrag gegebenen Studie, die regelmäßig den Spendenmarkt analysiert.
Das Spendenaufkommen für gemeinnützige Organisationen, Hilfsorganisationen und Kirchen hat sich im Jahr 2008 durchaus positiv entwickelt. Die privaten Geldspenden haben sich von 2,08 Milliarden Euro im Jahr 2007 auf rund 2,16 Milliarden Euro im vergangenen Jahr gesteigert. Das bedeutet ein Plus von 3,9 Prozent. Im ersten Halbjahr 2009 spendeten die Deutschen insgesamt 847 Millionen Euro. Im Vergleichzeitraum des Vorjahres gingen noch 903 Millionen Euro an Spenden bei den Hilfsorganisationen ein. Im Jahr 2008 war jedoch in den Monaten Mai und Juni das Spendenaufkommen aufgrund einer großen Flutkatastrophe in Pakistan, China, Indien und Bangladesch außergewöhnlich hoch. Zudem haben die Spendenorganisationen weniger Geld für die Aussendung adressierter Spendenbriefe aufgewendet. Diese Zurückhaltung hat zwar Spendengelder geschont, bei den Einnahmen in diesem Jahr allerdings auch ein Minus provoziert. Der adressierte Spendenaufruf ist der größte Auslöser für eine Spende. Jetzt vergleichen:
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