Aktuelle News Experten rauben immer mehr Sparern ihre Illusionen vom hohen Tagesgeldkonto und somit die Hoffnung, eine hohe Rendite durch eher konservative Bankprodukte zu erzielen. Noch vor einem Jahr waren Zinssätze von mindestens fünf Prozent keine Seltenheit und viele Anbieter boten gar noch mehr. Mittlerweile sind die Sätze tief gefallen und wahrscheinlich ist die Talsenke des Tagesgeldes in Deutschland noch nicht erreicht: Experten rechnen mit einer baldigen Unterbietung der Zwei-Prozent- Marke.
Max Herbst von der FMH-Finanzberatung in Frankfurt am Main erklärt das Ganze so: Viele seien von Verlusten mit Zertifikaten, Aktien und Firmenanleihen verschont geblieben, doch eine Möglichkeit die Krise zu umgehen, ist auch Fest- und Tagesgeld nicht. Anleger welche dies glaubten, "trifft es jetzt quasi durch die Hintertür", so Herbst.